Excel-Grundlagen: Argumente in Funktionen

ARGUMENTE:

Excel Argumente Funktionen

Excel Argumente Funktionen

 Argumente sind die Werte, die innerhalb der Klammern stehen und mit denen die Funktion arbeiten soll. Wenn Sie Summe(A1:A10) schreiben, ist das Argument der Bereich A1:A10 und für Excel ist klar, dass es nun alle Zellen von A1:A10 addieren soll.
Verwenden Sie mehrere Argumente in einer Funktion, müssen Sie diese durch ein Semikolon trennen.

Die 4 verschiedenen Funktionsarten nach Argumenten:

 1. Funktionen die keine Argumente haben dürfen

Es gibt Funktionen, die mit Werten nichts anfangen können.
Zum Beispiel die Funktion Heute(), diese gibt das Systemdatum zurück.

Zu beachten ist allerdings, dass die Funktion trotzdem KlammerAuf und KlammerZu enthalten muss!

2. Funktionen die genau eine bestimmte Anzahl von Argumenten haben müssen

Funktionen, die genau vorschreiben, wie viele Argumente mitgeben werden müssen, zum Beispiel die Funktion Rest(Zahl;Divisor) oder als Zahlenbeispiel: Rest(12;5) ergäbe 2 da der Rest von 12 geteilt durch 5 nun mal 2 ist. Es ist leicht ersichtlich, dass hier keine weiteren Argumente gewählt sein dürfen aber auch, dass keines fehlen darf.

 3. Funktionen die eine Mindestanzahl von Argumenten haben müssen und optional weitere

Funktionen, die zwar eine bestimmte Anzahl von Argumenten haben, von denen aber einige optional sind, d.h. ich muss diese nicht angeben.
Das Schema dieser Funktionen ist nicht ganz leicht zu verstehen und führt immer wieder zu Fehlern.
Vor allem, da optionale Argumente, wenn diese nicht angeben werden, trotzdem im Excel-Schema vorhanden sind und von Excel mit einem Standardwert (Default) gefüllt werden.

Ohne jetzt näher auf die Funktion Sverweis eingehen zu wollen, ist sie hierfür  ein gutes Beispiel:

SVERWEIS(Suchkriterium;Matrix;Spaltenindex;[Bereich_Verweis])

Die ersten drei Argumente müssen Sie angeben, das vierte ist optional.
Sie haben nun drei Möglichkeiten, diese Funktion zu benutzen:

1. Sverweis(A1;B12:D20;2)
2. Sverweis(A1;B12:D20;2;Wahr)
3. Sverweis(A1;B12:D20;2;Falsch)

Die 1. und 2. Version führen zum gleichen Ergebnis, da Excel für das 4. Argument automatisch Wahr einsetzt wenn es nicht angegeben wird.

4. Funktionen die  beliebig viele Argumente haben dürfen aber mindestens eines haben muss

Dieser Typ von Funktionen ist wieder leichter zu verstehen.

Sie  dürfen der Funktion beliebig viele Argumente vom gleichen Typ übergeben
(aber mindestens eins).

Als Beispiel nochmals die Summenfunktion:

Sowohl Summe(A1:A10) als auch Summe(A1:A10;C1:C10) sind gültig.

Tipp:

Setzen Sie in Funktionen mit optionalen Argumenten das optionale Argument immer ganz bewusst ein, nur so können Sie sicher sein, dass Excel die Funktion ausführt wie sie sich das wünschen.

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Quelle: stallwanger IT - Auftragsprogrammierung in MS Office und Schulungen

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